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Auslandssemester in Breda

  • Warum haben Sie diese Hochschule für Ihr Auslandssemester gewählt, Schwerpunkt zur Programmierung von Games?

Ich habe mich für die NHTV Breda University of Applied Sciences in den Niederlanden entschieden, da diese den Studiengang International Game Architecture and Design, kurz IGAD, anbietet. Aufgrund meiner Passion für Videospiele und meinem hohen Interesse an deren Entwicklung, war für mich schnell klar, dass ich mein Auslandssemester in Breda verbringen werde. Der Studiengang ist in vier Bereiche gegliedert: Art, Programming, Design and Production und Indy (Independent) Game Development. Ich entschied mich für letzteren, da dieser Bereich die wichtigsten Aspekte der anderen drei beinhaltet, was heißt, dass ich in die Modellierung von Objekten, das Texturieren dieser Modelle, 2D Animationen, Art Theory, das Konzipieren und Designen von Spielen und den Umgang mit der Game Engine Unity eingeführt wurde. Unity unterstützt als Programmiersprache Javascript, jedoch auch die objektorientierte Sprache C#, in welche ich mich aufgrund meiner Vorkenntnisse in Java selbst etwas einarbeiten konnte. 

  • Welchen Herausforderungen haben Sie sich während des Auslandssemesters stellen müssen?

Es gab generell mehrere Herausforderungen, denen ich mich stellen musste, wie beispielsweise die Handhabung neuer Tools, die Zusammenarbeit mit mir völlig fremden Leuten aus vielen Ecken der Welt und vor allem das Zeichnen. Beim Zeichnen musste ich einfach feststellen, dass ich dafür vergleichsweise zu wenig Talent habe. Eine weitere Herausforderung war das Zeitmanagement, da in fast jedem Kurs eine Projektarbeit erwartet wurde, dafür musste ich lediglich zwei Klausuren, je in den Kursen Game Engines und Concept Design, schreiben. In GameLab galt es überhaupt, ein komplettes Spiel im Team innerhalb eines Semesters zu konzipieren und umzusetzen.

  • Waren Sie mit den Lerninhalten an Ihrer Austauschuniversität zufrieden?

IGAD ist generell sehr praxisorientiert und bereitet die StudentInnen auf die Videospielindustrie vor. Die Lehrinhalte in den theoretischen Kursen wurden sehr gut vermittelt, jedoch galt dies meist nicht für eher praktischen Kurse. In diesen Kursen gab es aufgrund der hohen Teilnehmerzahl kaum Möglichkeiten, mit den Lektoren selbst zu interagieren und ihnen Fragen zu stellen, dafür bekam man eine lange Liste mit Links zu Tutorial Videos, um die Fertigkeiten durch diese zu erweitern. Diese Lösung ist meines Erachtens nicht unbedingt ideal, da definitiv mehr Zeit beim Selbststudium beansprucht wird, als von den Lektoren vorgegeben.

  • Werden Sie die Richtung, die Sie im Auslandssemester eingeschlagen haben, weiterverfolgen?

Alles in Allem verbrachte ich in Breda ein sehr interessantes aber auch zeitintensives Auslandssemester. Das erworbene Wissen will ich künftig bei der Entwicklung von Videospielen anwenden, um in naher Zukunft mein erstes, eigenes Indy Game rauszubringen. Unter gewissen Umständen würde ich sogar meinen Master gerne
an der NHTV in Game Technology machen.

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