WEBTA – Institute for Web Technologies & Applications

Drohnen Kompetenzzentrum

Die Integration einer Drohne in den Feuerwehrbetrieb wurde in den letzten beiden Jahren im Bezirksfeuerwehrverband Kufstein erfolgreich demonstriert. Die Einsätze reichten von der Vermisstensuche, der Glutnestdetektion bis hin zum Schneeeinsatz im Winter. Die Vorteile einer Drohne liegen auf der Hand. Zum einen ist sie billiger und einfach einzusetzen als bzw. die Beiziehung eines Hubschraubers, kann auch bei schlechten Wetterbedingungen zum Einsatz kommen und zum anderen skaliert der Einsatz einer Drohne wesentlich einfacher wenn man an die zukünftige Entwicklung zum Beispiel der Schwarmtechnologie denkt.

Abbildung: Speziell ausgerüstete Drohne für den Feuerwehreinsatz.

Neben den bisherigen Einsatzmöglichkeiten ist die schnelle Detektion von Gefahrengut ein weiteres wichtiges Katastrophenszenario von Einsatzorganisationen. Im Rahmen des Einsatzes bestand die unsichere Lageinformation, dass möglicherweise Zugwaggons mit Gefahrengut beschädigt wären. In solchen Situationen muss die Feuerwehr aufwendig mögliche Schäden begutachten und durch Spezialisten mit eigenen Schutzanzügen absuchen. Dieser Prozess ist langwierig, ressourcenintensiv und gefährlich. Der Einsatz von Drohnen ist hier eine gute Möglichkeit schnell und effizient eine effektive atomare oder chemische Bedrohung ausschließen oder eingrenzen zu können.

In diesem Forschungsprojekt sollen die technischen Rahmenbedingungen für die Detektion von Gefahrengut durch Drohnen und dessen sicherer Betrieb untersucht werden. Zudem soll die Integration in den Prozess der Feuerwehr (Alarmierung, Einsatz, Dokumentation) im Katastropheneinsatz dargelegt werden.

Abbildung: Drohne navigiert hier in einer Simulation in einer stark verrauchten Umgebung.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.